Ende der 70er Jahre fuhr ich mit meiner Frau zu Anton Weckendrup - Bottrop Kirchhellen - um unsere ersten Deutschen Langschan in braunbrüstig zu holen. Anton Weckendrup litt unter MS und hatte, so seine damalige Einschätzung, nicht mehr lange zu leben. Wir mussten ihm daher versprechen, die Braunbrüstigen  nicht aussterben zu lassen.  

Eva und ich taten unser Bestes: 15 Jahre lang zogen wir die Braunbrüstigen - oftmals mit weit über 100 Küken. Ein durchschlagender Erfolg gelang uns nicht:  Die Farbe ließ sich nicht festigen. Immer wieder gab es viel zu dunkle bis völlig schwarze Tiere. Die schwarzen Tiere, die aus den Braunbrüstigen fielen, waren schon als Küken deutlich kleiner als Küken der Deutschen Langschan in schwarz. Im Unterkapitel "Meine Tiere 1985" ist dies anhand eines Fotos deutlich zu erkennen. Daneben gab es viele völlig überzeichnete Tiere: Bei den Hennen waren Rücken, Bauch und Schenkelgefieder mit braunen Klecksen übersäht. Eine Säumung der Federn war nicht vorhanden. Die ausstellungsfähigen Tiere waren reine Zufallstreffer. 

Hinzu kam die Tatsache, dass die Braunbrüstigen deutlich kleiner als die Tiere alle anderen Farbenschläge waren. Im Unterkapitel "Meine Tiere 1985" ist auch dies anhand eines Fotos deutlich zu erkennen.

Als weitere Hürde trat das Phänomen auf, dass aus den Braunbrüstigen auch weizenfarbige Tiere fielen. Diese waren stets deutlich größer als die Braunbrüstigen. Ihre Lauffarbe glich denen der weißen Deutschen Langschan. Allerdings hatten sie orangefarbige Augen.

 

Es folgt nun ein Kapitel zum Erzüchter der Braunbrüstigen: Anton Weckendrup. Dieses Kapitel hat ein Unterkapitel "Quellen", in das ich Kopien der mir zur Verfügung stehenden Quellen eingestellt habe.

Im zweiten Teil sind Fotos meiner Tiere zu sehen, wie sie nach 15 Jahren Zuchtarbeit aussahen. Wahrlich keine Meilensteine der Weiterentwicklung...

 

Ich bin gespannt, was wir 2018 zu sehen bekommen!